STÉPHANIE GOURDET

wurde 1979 in Paray-le-Monial, einer kleinen Stadt in der Region Burgund, im Herzen Frankreichs, geboren. Sie absolvierte ihr Studium im Fach Information-Communication-Documentation an den Universitäten von Dijon und Grenoble, an denen sie im Jahr 2000 diplomierte. Anschließend studierte sie im Rahmen des Erasmus-Programms ein Jahr lang Bibliothekswesen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig.

Das im Zuge ihrer Ausbildung gewonnene Wissen setzte Stéphanie Gourdet schließlich am Institut Français Leipzig, wo sie 3 Jahre lang beschäftigt war, erstmals in großem Maßstab in die Praxis um: Hier war sie zuständig für die digitale Erfassung der insgesamt 18000 Medien der Mediathek des Instituts – von Büchern und Zeitschriften über CDs bis zu DVDs.

Nach Abschluss dieses Projekts entschied sie sich, selbständig in den Bereichen Sprachen, Kultur und Wissenschaft zu arbeiten.

Ihre angeborene Neugierde und Entdeckungslust führen sie 2004 für ein Jahr nach Moskau, wo sie als Französischlehrerin arbeitet und im Rahmen eines Praktikums am RGASPI (Staatliches Russisches Archiv f. sozialpolitische Geschichte) weiteres Know-how, besonders im Bereich Archivssysteme, sammelt.

Seit 2005 lebt Stéphanie Gourdet in Wien. Aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer praktischen Erfahrung und nicht zuletzt ihrer persönlichen Leidenschaft für ihr Berufsfeld entwickelte sie hier ein neuartiges Konzept für die Archivierung und systematische Dokumentation von privaten Sammlungen.



„Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.“ – Johann Wolfgang von Goethe